Zwischenzeitlich: Januar

Was im Januar So abgeht. Zwischen Bandfestivals, Jamsessions und Prüfungsvorbereitung.

Holla. Ich habe in den letzten 2 Wochen drei Konzerte mit Scaramouche gespielt, die vorerst unsere letzten waren. Hat Spaß gemacht. Einmal im Hangar 49 als Opener-Act für ne Blues/Jazz – Jamsession, zweimal bei Bandwettbewerben im Rockhaus und im BiNuu Berlin.

Bei der Jamsession hatte ich auch mein Tenorsaxophon mit, und ich habe das erste Mal bei ner Session gespielt, die öffentlich war und von fremden Leuten organisiert wurde. Ich hab mir echt lang überlegt, ob ich mitmachen soll, denn ich bin erstens einigermaßen unerfahren und zweitens nicht mehr gut im Training am Saxophon vor lauter Singerei und Uni (man kann ja auch nicht immer alles können). Aber ich dachte mir auch, wenn ich mich nicht ausprobiere, dann werde ich es nie lernen, und dass ich mir von meiner eigenen Unsicherheit keine Steine in den Weg legen lassen darf. Oder wenigstens über die Steine drüber kommen muss. Hat auch geklappt, und ich hab mich nicht mal blamiert. (alleine schon für die Frauenquote hat es sich gelohnt. Echt mal; Musikwelt, daran müssen wir arbeiten!)

„Get out of your comfort zone“ they said. „It’s going to be fun“ they said! Weiterlesen

Du bist am schönsten…

Songtext zu „Du bist am Schönsten…“

Du bist am schönsten, wenn es dunkel ist.
Und damit meine ich stockdunkel, ohne Licht.
Nur dann ertrage ich dein Gesicht,
du bist am schönsten, wenn es dunkel ist. 

Du warst einst
der schönste Mann der Erde für mich,
ob du sprachest oder schwiegst
war dir meine Liebe gewiss.
Doch Arroganz und Lügen
machen einfach hässlich.
Dein schillernder Charme,
er blendet mich nicht… Weiterlesen

Nachtrag: HAPPY NEW YEAR

Frohes Neues Jahr allerseits! Mögen all eure Träume wahr werden, und möget ihr euch die Heiterkeit im Kopf wie im Herzen behalten! (hey, was sind schon 10 Tage delay wenn man 365 davon hat? Hilfe, ich bin ja so schlecht im bloggen. Wie soll man auch anständig Kunst machen, kreativ und fleißig sein, und dann auch noch anständig davon online berichten? Egal, anderes Thema!)

Was ich noch erzählen wollte: Ich habe das Jahresende erst besinnlich in der Heimat, und Silvester jenseits des Meeres gefeiert. Und was tut eine Gloria, wenn sie seit einer Ewigkeit mal wieder im Heimatdorf ist?
Richtig, sie veranstaltet ein Konzert. Ich pflege ja zu sagen “ es gibt zwei Dinge, die ich liebe. Die Musik und die Menschen“. Was liegt da näher, als Musik die man liebt mit Menschen, die man liebt, zu machen. (erste Eindrücke: klick hier!) Weiterlesen

Nachtrag: Wie man die Leute zum tanzen bringt

Profitrick #1 (Releasekonzert im November 2016):

Wie bringt man die Meute eigentlich zum feiern?

Ganz einfach: Sagt ihnen, dass sie aufstehen und feiern sollen. Is klar, ne?
Wenn ihr, so wie ich, auch mal ab und an auf der Bühne steht, dann nutzt die Macht, die ihr da oben habt. Zum Positiven natürlich. Habt keine Hemmungen mit dem Publikum zu reden, zu tanzen, Witze zu reißen, dafür sind die schließlich angereist. Wenn ihr euch auf der Bühne wohlfühlt (und dazu gehört gute Musik, gute Vorbereitung, gute Gesellschaft, ein sicheres Outfit und was ihr sonst noch braucht), dann wird es eurem Publikum auch so gehen. Klar, dafür braucht man ein Mindestmaß an Erfahrung, und Mut, auch für mich ist es nicht immer einfach über meinen Schatten zu springen. Profitrick: Habt einfach Spaß. Try me!